Verkauf: Produktselektion ( RELNSD_SLS_30PRODSELECT )

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Kurztext

Verkauf: Produktselektion

Beschreibung

In einigen Branchen werden die gleichen Produkte in unterschiedlichen Verpackungsformen verkauft (z.B. Standard-, Aktionsverpackung). Hierfür werden im System Stammsätze angelegt, unter denen die entsprechenden Bestände geführt werden.

Bei der Auftragserfassung können für das gleiche Produkt unterschiedliche Materialnummern verwendet werden.

Die Produktselektion schließt damit den Funktionsumfang der Materialfindung ein und enthält folgende darüber hinausgehende Funktionen im Auftrag und in der Lieferung:

  1. Produktselektion im Auftrag
  • Produktselektion als Vorschlag

Unter einem Schlüsselbegriff können beliebig viele Materialen als Bestandteil der Produktselektion hinterlegt werden. Dabei wird die Priorität durch die Reihenfolge bestimmt. Bei der Auftragsbearbeitung werden alle Materialen der Produktselektion zur Auswahl angeboten. Es kann ein Material ausgewählt und in den Auftrag eingestellt werden.

Das Verfahren kann zweistufig sein: zuerst wird das Material über Materialfindung oder Selektion als Vorschlag ermittelt, anschließend findet die automatische Produktselektion statt.

  • Automatische Produktselektion

Im Kundenauftrag werden alle Materialen einer Produktselektion abhängig von ihrer Verfügbarkeit und gemäß ihrer Priorität in den Auftrag als zusätzliche Position eingestellt.
Wenn die Auftragsmenge nicht durch das erste Material der Selektion abgedeckt werden kann, wird er mit seiner verfügbaren Menge eingestellt. Danach wird versucht, die restliche Menge durch das nächste Material, der selektiert wurde, abzudecken. So wird weiter verfahren, bis die restliche Menge zugeordnet wurde oder alle Materialen der Produktselektion abgearbeitet wurden.
  1. Produktselektion in der Lieferung
Bei der Lieferung werden die Materialen erneut selektiert. Dabei können sich aufgrund einer veränderten Verfügbarkeitssituation andere Materialen oder andere Mengen ergeben als im Auftrag ermittelt. Dies gilt jedoch nur im Falle der automatischen Produktselektion.

Einfluß auf den Datenbestand im Fehlerfall

Soft-/Hardwarevoraussetzungen

Besonderheiten bei der Installation

Auswirkungen auf die Systemverwaltung

Auswirkungen auf das Customizing

Die Produktselektion wird im Customizing an folgenden Stellen gesteuert:

  • Definition über Konditionstechnik
Die Produktselektion basiert wie die Materialfindung auf der Konditionstechnik, um eine hohe Flexibilität bereitzustellen: So sind z.B. zeitabhängige Definitionen genauso möglich wie die Angabe des Schlüssels auf beliebigen Ebenen, z.B. kunden- und/oder produktbezogen. Die Produktselektion nutzt die Steuerungselemente der Materialfindung:
  • Konditionstabelle

  • Zugriffsfolgen

  • Arten

  • Schemata

  • Die Substitutionsgründe wurde um folgende Steuerungsmöglichkeiten erweitert und u.a. für die Produktselektion genutzt:
  • Es kann festgelegt werden, ob mehrere in Frage kommende Artikel zur Auswahl angeboten werden.

  • Über das Substitutionsergebnis wird festgelegt, ob eine Belegposition ausgetauscht wird, oder ob der Substitutionsartikel als Unterposition angelegt wird.

Auswirkungen auf Batch-Input

Änderungen an der Oberfläche

Änderungen in der Vorgehensweise

Aktionen zum Beheben von Fehlern am Datenbestand

Abhängige Funktionen

Planungen

Weitere Hinweise

Weitere Informationen zur Einstellung der Produktselektion entnehmen Sie der Beschreibung zur
"Materialfindung"

im Einführungsleitfaden.

Dort finden Sie ebenfalls eine Beschreibung, wie Sie

"Substitutionsgründe definieren".






Vendor Master (General Section)   PERFORM Short Reference  
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