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Kurztext
EURO-Vertragswährungsumstellung von Darlehen
Beschreibung
Mit Einführung der europäischen Währungsunion (EWU) werden die nationalen Währungen in einer Übergangszeit in die Währung EURO überführt. Nach Ablauf der Doppelwährungsphase ist nur noch EURO gesetzliches Zahlungsmittel. Für langfristige Verträge wie Darlehen bedeutet dieses, daß sie spätestens am Ende der Doppelwährungsphase auf die EURO-Währung umgestellt werden müssen. Während der Doppelwährungsphase hat der Darlehensnehmer ein Wahlrecht, in welcher Währung sein Darlehen geführt werden soll. Dabei ist EURO die Oberwährung und die an der EWU teilnehmenden Währungen sind Untereinheiten des EURO.
Die Funktion unterstützt die Umstellung der Darlehensvertragswährung von einer Untereinheit des EUROs auf den EURO selbst. Die Umstellung vom EURO in eine Unterwährung ist nicht möglich.
Bei der EURO-Vertragswährungsumstellung werden alle relevanten Währungsschlüssel, -kurse und -beträge der Darlehensstammdaten, der Konditionen und der Bewegungen umgegerechnet bzw. umgesetzt. Zusätzlich werden gegebenfalls Korrekturbewegungen gebucht, um Rundungsdifferenzen auszugleichen.
Wenn zum Vertrag offene Posten vorliegen, wird eine Währungstauschbuchung vorgenommen. Die Währung der offenen Posten ist nach der Umbuchung gleich der Vertragswährung.
Die Reversion der EURO-Vertragswährungsumstellung bietet die Möglichkeit, die Umstellung wieder rückgängig zu machen. Die Reversion ist allerdings nur möglich, solange nach der Umstellung keine Änderungen am Darlehen vorgenommen werden und keine weiteren Buchungen erfolgt sind. Um die Reversion trotz nach der Umstellung durchgeführter Buchungen vornehmen zu können, müssen diese zunächst storniert werden.
Einfluß auf den Datenbestand im Fehlerfall
Wenn bei der EURO-Vertragwährungsumstellung ein Fehler auftritt, wird die Verarbeitung abgebrochen, ohne daß Daten geändert werden.
Soft-/Hardwarevoraussetzungen
Besonderheiten bei der Installation
Auswirkungen auf die Systemverwaltung
Auswirkungen auf das Customizing
- Währungen
Die Währungskurse zwischen den Untereinheiten und dem EURO müssen als fixiert definiert sein, und es ist festzulegen, welche Währungen an der europäischen Währungsunion teilnehmen.
- Bewegungsarten
Zur Korrektur bestimmter Kapitalien sowie für Währungstauschbuchungen bei offenen Posten müssen Bewegungsarten mit neuen Bewegungstypen angelegt werden.
Auswirkungen auf Batch-Input
Änderungen an der Oberfläche
Änderungen in der Vorgehensweise
Aktionen zum Beheben von Fehlern am Datenbestand
Abhängige Funktionen
Planungen
Einbindung der EURO-Vertragswährungsumstellung in die Vorgangsverwaltung für die Massenverarbeitung ist zu einem späteren Release vorgesehen.
Weitere Hinweise
Dokumentation zur EURO-Vertragswährungsumstellung
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Length: 3770 Date: 20260113 Time: 072815 sap01-206 ( 79 ms )