3.0F1: Zahlungsabwicklung mithilfe von Zahlungsanordnungen ( RELNTRTM30F_PR )
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Kurztext
3.0F1: Zahlungsabwicklung mithilfe von Zahlungsanordnungen
Beschreibung
Die Buchungsschnittstelle vor Release 3.0F1 unterschied unter anderem in Sachkontenbuchungen und in Debitorbuchungen.
Sollte ein Geschäft bei Fälligkeit gebucht, aber nicht aktiv gezahlt werden, so genügte eine Sachkontenbuchung. Für die Abwicklung von echten Zahlungsvorgängen mußte über die Debitoren gebucht werden, um das "Zahlungsprogramm für offene Posten" (SAPF110) zu nutzen.
Ab Release 3.0F1 wird ein weiteres Zahlungsprogramm unterstützt, das "Zahlungsprogramm für Zahlungsanordnungen" (SAPF111). Dieses benötigt keine offenen Debitorenposten mehr, sondern reguliert sogenannte Zahlungsanordnungen.
Wenn Bewegungen diese Zahlungsanordnungen erzeugen sollen, so hat dies für die Erstellung der Buchungen folgende Auswirkungen:
a) Sachkontenbuchungen
Für die Sachkontenbuchung wird die Kontenfindung derart angepaßt, daß nicht direkt auf Geldeingangs- oder -ausgangskonten gebucht wird. Vielmehr wird ein "Verrechnungskonto für Zahlungsanordnungen" bebucht. Zusätzlich werden Zahlungsanordnungen erzeugt.
Auf dem Verrechnungskonto sammeln sich alle entsprechenden Sachkontenbuchungen je Buchungskreis bis sie vom Zahlungsprogramm reguliert werden.
Dabei werden einerseits die Anordnungen als erledigt gekennzeichnet, andererseits das Verrechnungskonto ausgeziffert und gegen ein Geldeingangs- bzw. -ausgangskonto gebucht.
Bei dieser Regulierung können die Anordnungen unter bestimmten Voraussetzungen zusammengefaßt werden (z.B. bei der Kompensation). In diesem Falle hätten die gebuchten Geschäfte brutto auf das Zahlungsverrechnungskonto gebucht, auf dem Geldeingangs- bzw. ausgangskonto hingegen würden die Buchungen netto vorgebucht.
Die Festlegung dieses Verrechnungskontos erfolgt im Einführungsleitfaden unter Treasurymanagement --> Grundfunktionen --> Zahlungsabwicklung --> Verrechnungskonto definieren.
b) Debitorbuchungen
Bei den Debitorbuchungen bleibt die Kontenfindung unverändert. Auch hier werden zusätzlich Zahlungsanordnungen erzeugt, die vom Zahlprogramm reguliert werden, und es können ähnliche Zahlungsanordnungen zusammengefaßt werden (siehe oben).
Ferner erhalten die Debitorbuchungen eine Zahlungssperre, um zu verhindern, daß das Standard-Zahlungsprogramm diese Posten zusätzlich reguliert.
Einfluß auf den Datenbestand im Fehlerfall
Soft-/Hardwarevoraussetzungen
Besonderheiten bei der Installation
Auswirkungen auf die Systemverwaltung
Auswirkungen auf das Customizing
Auswirkungen auf Batch-Input
Änderungen an der Oberfläche
Änderungen in der Vorgehensweise
Aktionen zum Beheben von Fehlern am Datenbestand
Abhängige Funktionen
Planungen
Weitere Hinweise
TXBHW - Original Tax Base Amount in Local Currency General Data in Customer Master
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Length: 3788 Date: 20260120 Time: 200728 sap01-206 ( 61 ms )