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Herstellung ( RELN/CWM/605_CM2_3_P2P )

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Kurztext

Herstellung

Verwendung

Ab SAP-Erweiterungspaket 5 für SAP ERP 6.0, Industry Extension Catch Weight Management (IS-CWM 605), Business Function CWM, Abschluss des Architekturwechsels und neue Prozesse (/CWM/CM_2) stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:

Bestandswerterweiterung für Catch-Weight-Materialien

Ab Erweiterungspaket 5 steht Ihnen in der Transaktion MBLB (Bestände beim Lohnbearbeiter) nun der Report für Lieferantenbestellbestände in einem Catch-Weight-System zur Verfügung. Mit diesem Report erhalten Sie eine Übersicht der Lieferantenbeistellbestände. Sie können dabei sowohl über den Namen des Lohnbearbeiters (Lieferant) als auch über Werk, Material oder Buchungskreis selektieren. Der Report wurde nun um folgende Catch-Weight-spezifische Spalten ergänzt:

  • Frei verwendbarer Bestand in Parallelmengeneinheit
  • Qualitätsprüfbestand in Parallelmengeneinheit
  • Bestand nicht freier Chargen in Parallelmengeneinheit
  • Parallelmengeneinheit

Zusätzlich zu den Parallelmengen in Parallelmengeneinheit wird der Bestandswert in Bewertungsmengeneinheit angezeigt. Der Bestandswert kann für Catch-Weight-Materialien auch die Parallelmengeneinheit sein. Falls nur Nicht-Catch-Weight-Materialien selektiert werden, werden die CWM-spezifischen Spalten nicht angezeigt.

Mengenbasierte Kostenverteilung Kuppelproduktion

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie zwischen folgenden mengenbasierten Kostenaufteilungsverfahren in der Kuppelproduktion wählen:

  • Mengen
  • Mengen gewichtet mit Äquivalenzziffern
  • Kundenspezifische Mengengewichtung (BAdIs)

Neben diesen neuen Kostenaufteilungsverfahren können Sie auch die bisherige Kostenaufteilung nach Äquivalenzziffern verwenden.

Die Ausbringungsmengen von Kuppelprodukten können je nach Branche erheblich variieren. Diese können nun bei der Kostenaufteilung automatisch berücksichtigt werden. Zudem ist es möglich, weitere Kriterien in der mengenbasierten Kostenaufteilung einzubeziehen.

Mit dieser Funktion müssen Sie keine manuellen Nacharbeiten oder Anpassungen der Äquivalenzziffern vornehmen, um bei der Kostenaufteilung variierende Ausbringungsmengen zu berücksichtigen.

Sie können im Customizing der Materialkalkulation den Status der Meldungen konfigurieren. Sie können festlegen, ob die Meldung Kein Kostenaufteilungsschema hinterlegt für Prozessmaterial XY im Werk YZ (/CWM/CO022) als Fehlermeldung oder als Warnmeldung angezeigt werden soll.

Bei einer Warnmeldung wird bei nicht vorhandenem Aufteilungsschema automatisch die Aufteilung nach Mengen herangezogen. Bei einer Fehlermeldung werden entsprechende Folgemeldungen ausgegeben.

Die Aufteilungsmethoden werden in der Materialkalkulation bei der Vorkalkulation von Aufträgen und bei der Auftragsabrechnung sowie bei der ein- und mehrstufigen Istkalkulation im Material Ledger herangezogen.

Die Art der Kostenaufteilung können Sie im Aufteilungsschema im Materialstamm (Transaktion MM02) bzw. in der Fertigungsversion (z. B. Transaktion MM02) hinterlegen. Im neuen Feld Aufteilungsmethode können Sie dann die relevante Methode auswählen.

Fixe und variable Kostenaufteilung beim Herstellungsprozess

Ab Erweiterungspaket 5 wird der Kostenausweis auf Fertigungs- und Prozessaufträge nach fixen und variablen Anteilen unterstützt. Dafür werden die entsprechenden Tabellen für Primär- (COSP) und Sekundärkosten (COSS) genutzt .

Fertigungs- und Arbeitsaufträge

Fertigungsaufträge ohne Kopfmaterial

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie Fertigungsaufträge auch ohne Kopfmaterial rechnen. Hierfür stehen z.B. folgende Transaktionen zur Verfügung:

  • CORO,,Prozeßauftrag anlegen
  • CO07,,,,Fertigungsauftrag anlegen

Alternative Empfänger bei der Abrechnung von Fertigungsaufträgen

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie Arbeitsaufträge unabhängig vom Material folgenden Kostenempfängern zuordnen:

  • Prozessauftrag
  • Kostenstelle
  • Innenauftrag
  • WBS Element innerhalb eines Projektes / Projektstrukturplan

Fertigungs- und Nacharbeitsauftrag

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie Nacharbeitsaufträge mit Fertigungsaufträgen rechnen. D.h. der Empfänger der Kosten des Nacharbeitsauftrages kann auch der Fertigungsauftrag sein. Dies ist sowohl mit Catch-Weight-Materialien als auch mit Nicht-Catch-Weight-Materialien möglich.

Verbuchungslogik

Manuelle Buchungen auf Fertigungsaufträge

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie manuelle Buchungen auf Prozess und Fertigungsaufträge sowohl mit Catch-Weight-Materialien, als auch mit Nicht-Catch-Weight-Materialien durchführen. Dies beinhaltet die Buchungsvorgänge für manuelle Umbuchungen von Kosten und Leistungsmengen sowie Buchungen aus dem Finanz- und Rechnungswesen.

Herkunftsgruppen

Ab Erweiterungspaket 5 können Sie Istbuchungen auf Prozess- und Fertigungsaufträge nach Herkunftsgruppen differenzieren. Diese Unterscheidung kann in der Definition der Gemeinkostenzuschläge genutzt werden und Sie können Anteile separat auswerten. Zum Beispiel im Bereich Berichtswesen:

  • COR2 Prozessauftrag ändern
  • CO02 Fertigungsauftrag ändern

Anpassung des Chargenverwendungsnachweises an CWM-Erfordernisse

Ab Erweiterungspaket 5 wurde die Datenbanktabelle zur Verwaltung von Chargenverwendungsnachweisen (CHVW) um CWM-spezifische Felder ergänzt. Die folgenden Transaktionen beinhalten nun die Parallelmenge und deren Mengeneinheit und können auch zusammen mit Nicht-Catch-Weight-Materialien genutzt werden:

  • MB56 Chargenverwendungsnachweis anzeigen
  • MB57 Chargenverwendungstabelle aufbauen

Auswirkungen auf den Datenbestand

Auswirkungen auf die Datenübernahme

Auswirkungen auf die Systemverwaltung

Auswirkungen auf das Customizing

Weitere Informationen






ABAP Short Reference   rdisp/max_wprun_time - Maximum work process run time  
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Length: 7544 Date: 20240412 Time: 161710     sap01-206 ( 107 ms )