Ansicht
Dokumentation

Präferenzabwicklung (erweitert) ( RELN/SAPSLL/RS_PRE_EH_10 )

Präferenzabwicklung (erweitert) ( RELN/SAPSLL/RS_PRE_EH_10 )

Vendor Master (General Section)   BAL Application Log Documentation  
Diese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
SAP E-Book

Kurztext

Präferenzabwicklung (erweitert)

Verwendung

Ab SAP Global Trade Services 10.0 können Sie in der Präferenzabwicklung die neue Benutzerführung sowie funktionalen Erweiterungen nutzen, die Ihnen folgende Möglichkeiten bieten:

  • Bedeutungsveränderung für das Konzept "Regelwerk"
Ab diesem Release fassen Regelwerke ausschließlich verschiedene Arten von Präferenzregeln zusammen. Sie steuern nicht mehr direkt die Unterscheidung von Regeln im North American Free Trade Agreement (NAFTA) oder der Europäischen Union. Durch die Zuordnung von Regelwerken zu Präferenzabkommen übernehmen die Präferenzabkommen die Steuerung, welche Präferenzregeln relevant sind. Dadurch entfällt die Trennung zwischen NAFTA- und EU-spezifischer Aufteilung der Benutzeroberfläche. Außerdem können Sie jetzt alle Präferenzabkommen weltweit den in der Auslieferung enthaltenen Regelwerkarten zuordnen.
  • Unterstützung multipler Abkommen
Ab diesem Release können Sie die Veränderung in der Steuerung der Präferenzabwicklung nutzen, nach der das Präferenzabkommen eine noch zentralere Rolle einnimmt. Das bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
  • Zuordnung mehrerer Regelwerke zu einem Abkommen

Sie können in einem Regelwerk die Präferenzregeln zusammenfassen, die für ein Präferenzabkommen gelten. Wenn Länder eines Präferenzabkommens jeweils unterschiedliche Ausprägungen der Präferenzregeln haben, können Sie verschiedene länderspezifische Regelwerke einem Präferenzabkommen zuordnen. Mit dem Zuordnen unterschiedlicher Regelwerke zu einem Abkommen können Sie die Flexibilität abbilden, die Präferenzabkommen durch länderspezifische Varianten von Präferenzregeln ermöglichen.
  • Abkommenspezifische Formulare für eine Verwaltungseinheit

Mit der zentralen Rolle des Präferenzabkommens können Sie ab diesem Release für eine Verwaltungseinheit abkommenspezifische Formulare für die lieferanten- und kundenseitige Langzeitlieferantenerklärungen anlegen.
Dadurch können Sie Lieferantenerklärungen anfordern, die genau den Regeln des Abkommens entsprechen. Weiterhin können Sie Lieferantenerklärungen ausstellen, gemäß den Regeln des Abkommens auf dessen Basis Sie Ihren Kunden die Präferenzberechtigung bestätigen.
Wenn Sie innerhalb einer Verwaltungseinheit Präferenzabkommen aus verschiedenen Präferenzzonen nutzen, können Sie dadurch abhängig vom Sitz Ihres Geschäftspartners die relevanten Formulare verwenden.
  • Frei definierbare Präferenzkennzeichen

Mit der Ausweitung der Präferenzabkommen können Sie den verwendeten Regelwerken Schemata für Präferenzkennzeichen zuordnen, in denen Sie frei definierte Präferenzkennzeichen zusammenfassen. Diese Präferenzkennzeichen verwendet das System in den Lieferantenerklärungen. Außerdem verwendet das System die Präferenzkennzeichen eines Abkommens in der Benutzeroberfläche. Damit kommen abkommensspezifische Präferenzkennzeichen sowohl bei der internen Nutzung des Systems als auch bei der Kommunikation zu Lieferanten und Kunden zum Einsatz.
  • Währung

Ab diesem Release müssen Sie die Währung und den Kurstyp, die das System für die Präferenzkalkulation benötigt, auf Ebene der Verwaltungseinheit erfassen.
  • Enge Verknüpfung von Prozessschritten mit zugrunde liegenden Stammdaten
Ab diesem Release erreichen Sie die Stammdaten, die direkt zu einem Arbeitsbereich in der Präferenzabwicklung gehören, direkt in diesem Arbeitsbereich. So können Sie z.B. auf die Zuordnung von Lieferanten zu einer Verwaltungseinheit als relevantes Stammdatum im Bereich der Bearbeitung für die lieferantenseitigen Langzeitlieferantenerklärungen aufrufen. Dieses Zusammenstellen von Stammdaten und Funktionen für die Prozesse gilt ebenfalls für die Stammdaten der Präferenzkalkulation und der Bearbeitung von kundenseitigen Langzeitlieferantenerklärungen.
  • Personalisierung in der Präferenzabwicklung
Ab diesem Release können Sie die Sicht auf die Bearbeitungstransaktionen personalisieren. Dabei können Sie Ihren Arbeitsbereich z.B. auf bestimmte Verwaltungseinheiten einschränken. Das System zeigt Ihnen in allen Transaktionen der Prozessbearbeitung dann ausschließlich Informationen auf der Basis Ihrer Personalisierung an. Dadurch können Sie Ihren Bearbeitungsprozess optimieren und organisatorische Abgrenzungen einfacher umsetzen.
  • Web-Benutzeroberfläche (Web-UI) für Erfassen von Langzeitlieferantenerklärungen
Ab diesem Release können Sie Ihre Geschäftspartner oder Einheiten Ihres Konzernverbunds die lieferantenseitigen Langzeitlieferantenerklärungen direkt im System erstellen lassen. Dafür steht Ihnen eine webbasierte Benutzeroberfläche zur Verfügung, für die Sie mit einen Link und den entsprechenden Zugangsdaten das Erfassen der lieferantenseitigen Langzeitlieferantenerklärungen einfordern können. Das System sichert die hier eingegebenen Daten in einem Arbeitsvorrat, aus dem heraus Sie die Informationen in Ihre Präferenzabwicklung übernehmen können.

Auswirkungen auf den Datenbestand

Auswirkungen auf die Datenübernahme

Auswirkungen auf die Systemverwaltung

Auswirkungen auf das Customizing

Für die Verwendung der frei definierbaren Präferenzkennzeichen und deren Zusammenfassung in einem Schema, müssen Sie folgende Customizing-Aktivitäten unter dem Pfad Global Trade Services → Präferenzabwicklung → Lieferantenerklärungenausführen:

Damit Sie die abkommenspezifischen Formulare definieren können, müssen Sie folgende Customizing-Aktivitäten unter dem Pfad Global Trade Services → Risk Management-> Präferenzabwicklung → Lieferantenerklärungenausführen:

Weitere Informationen






Fill RESBD Structure from EBP Component Structure   ABAP Short Reference  
Diese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.

Length: 8088 Date: 20240419 Time: 050243     sap01-206 ( 124 ms )