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APO-SNP-CTM: Regelbasierte Capable-to-Match-Planung ( RELNAPO_30A_SP1_CTM_RULB )

APO-SNP-CTM: Regelbasierte Capable-to-Match-Planung ( RELNAPO_30A_SP1_CTM_RULB )

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Kurztext

APO-SNP-CTM: Regelbasierte Capable-to-Match-Planung

Verwendung

Die Funktionalität der regelbasierten CTM-Planung wurde ab Release 3.0A (First Customer Shipment (FCS) und Support Package 1) erweitert. Die erweiterte regelbasierte CTM-Planung ermöglicht Ihnen eine bessere Steuerung und Kontrolle Ihrer gesamten Logistikkette. So können Sie z.B. mit Hilfe der Standardkonditionstechnik, die auch in der regelbasierten Verfügbarkeitsprüfung von APO zur Anwendung kommt, verschiedene Konditionen als Auslöser für die Anwendung einer Regel festlegen.

  • Bedarfsabhängige Constraints
    Anhand der Standardkonditionstechnik können Sie verschiedene Constraints auswählen, die während des Lösungsprozesses eines Bedarfs angewendet werden. Neben den bereits in Release 2.0 verfügbaren Constraints (z.B. teilweise Bedarfsdeckung, verfrühte Produktion usw.) können Sie auch festlegen, ob das Pegging zwischen den angelegten Aufträgen fixiert oder dynamisch (d.h. durch liveCache-Routinen angelegt) sein soll. Wenn kein bestimmter Wert durch die Standardkonditionstechnik ausgelöst wird, werden die im Customizing definierten Vorschlagswerte verwendet.
  • Substitutionsregeln
    Mit Hilfe der Standardkonditionstechnik können Sie Reihenfolgen für die Produkt- und Werkssubstitution festlegen. Im FCS-Release können jedoch zunächst nur Produktsubstitutionen gepflegt werden.
  • Down-Binning-Szenarios auf der Basis von Produktsubstitutionsregeln
    Sogenannte Down-Binning-Szenarios, die oft in der High-Tech-Branche (z.B. in der Halbleiterindustrie) zu finden sind, können unterstützt werden. So können Sie z.B. Down-Binning-Substitutionsregeln festlegen, die es ermöglichen, ein Produkt höherer Qualität zur Deckung des Bedarfs für ein Produkt niedrigerer Qualität zu verwenden. Während des CTM-Laufs berücksichtigt der Solver höherwertigen Bestand, der als Ersatzprodukt verwendet werden kann, sowie produzierte Kuppelprodukte. Für das Down-Binning von Kuppelprodukten reduziert der Solver die Menge des angelegten geplanten Fertigungsauftrags entsprechend den Mengenverhältnissen der Output-Komponenten und den gegebenen Down-Binning-Optionen.
  • Qualifikation
    Anhand der Standardkonditionstechnik können Sie Planungsobjekte festlegen (z.B. Produktionswerke, Transportbeziehungen), die während des Lösungsprozesses bestimmter Bedarfe über die gesamte Logistikkette hinweg verwendet werden.






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Length: 2961 Date: 20240423 Time: 222232     sap01-206 ( 63 ms )