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APO-MD-PPE: IPPE-Produktstruktur ( RELNAPO_30A_SP1_MD_PPE_1 )

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Kurztext

APO-MD-PPE: IPPE-Produktstruktur

Verwendung

Neben der Produkt-Varianten-Struktur für die Darstellung einer Stückliste konfigurierbarer Produkte und Produktfamilien steht mit den Releases SAP-Automotive 2.0 und APO 3.0A (First Customer Shipment und Support Package 1) der Baukasten für die nicht-konfigurierbaren Produkte im integrierten Produkt- und Prozeß-Engineering (iPPE) zur Verfügung. Beide Anwendungen werden über die Funktion der Produktstruktur abgebildet.

Produktklassenhierarchie

Um die Produktstruktur des iPPE und die Konfiguration vollständig nutzen zu können und es für Plattformstrategien zu verwenden, ist es nötig, vorher eine Produktklassenhierarchie, bestehend aus unter- und übergeordneten Klassen mit dazugehörigen Merkmalen anzulegen. Dafür steht im APO 3.0A (FCS und SP1) das R/3-Klassensystem zur Verfügung.

Für eine Produktklassenhierarchie pflegen Sie zunächst eine allgemeine übergeordnete Klasse, der die Merkmale zugeordnet sind, die allen Produkten innerhalb der Produktfamilie gemeinsam sind. Klassen und ihre Merkmale, die dieser übergeordneten Klasse untergeordnet sind, sollten so gepflegt sein, daß Sie jeweils die Merkmale enthalten, die nur die Produkte beschreiben, die in den untergeordneten Klassen enthalten sind. Die Klassenhierarchie mit den Merkmalen sollte also so aufgebaut sein, daß die Merkmale und Differenzierungen in den untergeordneten Klassen immer spezieller werden.

Die Klassenzuordnungen werden bei der Konfiguration berücksichtigt und ausgewertet.

Objekte der Produktstruktur

Mit folgenden Knoten können Sie Ihre Produkte strukturieren:,,

  • Sichtknoten (Dienen z.B. dazu benutzerspezifische Sichten auf das Produkt aufzubauen),,
  • Einstiegsknoten (Repräsentieren den Kopf einer Produktstruktur)
  • Positionsknoten (Strukturknoten) (Repräsentieren Funktionen im Produkt)
  • Varianten:,,Einstiegsvariante (Ausprägungen eines Einstiegknotens)
  • Positionsvariante (Ausprägungen eines Positionsknotens)
  • Alternativen:Alternative am Einstiegsknoten (wird benötigt um eine alternative Auflösungen der Produktstruktur in verschiedenen Werken dazustellen)
  • Alternative am Positionsknoten (repräsentiert ebenfalls eine alternative Auflösung)

Auswertungs- und Überprüfungswerkzeuge

Für die Produktstruktur im iPPE stehen einige Auswertungs- und Überprüfungswerkzeuge zur Verfügung, die nachfolgend beschrieben werden.

Bei der Pflege der Produktstruktur erfolgt automatisch eine Rekursivitätsprüfung, d.h. das System überprüft, ob ein Produkt sich selbst als Bestandteil beinhaltet. Diese Prüfung kann auch manuell angestoßen werden.

Um das gepflegte Beziehungswissen und die Attribute am Strukturknoten zu prüfen, kann eine Konsistenzprüfung angestoßen werden, die in einer Ergebnisliste auf mögliche Probleme hinweist. Die Konsistenzprüfung beinhaltet zusätzlich das Varianzschema, mit dem festgelegt werden kann, welche Merkmale in die Konsistenzprüfung miteinbezogen werden sollen.

Die Auswahl der Komponenten über das Beziehungswisen kann über die Funktion der Priorisierung übersteuert werden. Sie dient dazu, zusätzlich zum Beziehungswissen die Auswahl von Komponenten in der Konfiguration zu steuern. Allerdings wird die Priorisierung bei der Merkmalsvorplanung nicht berücksichtigt und von ihr übersteuert.

Sie können eine Konfigurationssimulation für Ihr Produkt im iPPE durchführen. Dazu werden die Merkmale, die für das Produkt vorhanden sind, bewertet, das Kennzeichen Standardvariante am Strukturknoten berücksichtigt und dann die entsprechende Produktstruktur als Simulation angezeigt.

Auswirkungen auf den Datenbestand

Auswirkungen auf die Datenübernahme

Auswirkungen auf die Systemverwaltung

Auswirkungen auf das Customizing

Weitere Informationen






rdisp/max_wprun_time - Maximum work process run time   General Data in Customer Master  
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Length: 4757 Date: 20240421 Time: 040408     sap01-206 ( 87 ms )