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Trader's and Scheduler's Workbench (TSW) ( RELNAPO_310_TSW_FUNCS )

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Kurztext

Trader's and Scheduler's Workbench (TSW)

Verwendung

Folgende Funktionen sind für die Mineralölbranche verfügbar:

  • zusätzliche Stammdatentypen für Standorte (Lokationen)
  • Produktplanungsmappe
  • Objekthierarchie-Steuerung für hierarchische Auswahl
  • SD-Kontraktnummern als beschreibende Merkmale bei der Absatzplanung (DP) und der Vertriebsnetzplanung (Supply Network Planning, SNP)
  • erweiterte Funktionen bei der Transport- und Fahrzeugplanung (Transport Planning and Vehicle Scheduling, TPVS)

Zusätzliche Stammdatentypen für Standorte (Lokationen)

APO/TSW bietet zwei neue Stammdatentypen für Standorte (Lokationen), nämlich Terminal und geographisches Gebiet. Sie können diese Lokationstypen in Lokations-Hierarchien verwenden. Die Hierarchien werden im Bereich SNP verwendet, der die interaktive TSW-Bestandsplanung (TSW Stock Projection Worksheet) sowie TSW-Erweiterungen zu TPVS umfaßt.

Produktplanungsmappe

Für die interaktive Bestandsplanung (SPW) von TSW steht eine neue Planungsmappe (9ATSW_SPW1) mit der Datensicht TSW_SPW1(1) zur Verfügung. Die Planungsmappe enthält spezielle Erweiterungen für den Bereich Oil & Gas und bildet die Grundlage für tägliche und wöchentliche Produktplanung.

Die Planungmappe dient zur Berechnung und Anzeige des Wertes des Buchbestands, der aus dem R/3-System in die Zeile Buchbestand übernommen wird. Wenn dieser Wert negativ ist, erscheint er in der Zeile Buch-Bedarfsunterdeckung (Book Backlog). Zur Berechnung der Werte in den Spalten Lagerbestand und Bedarfsunterdeckung addiert die Planungsmappe die Werte von Was-wenn-Eingang und Buchbestand oder Buch-Bedarfsunterdeckung und subtrahiert anschließend den kritischen Bestand (z. B. in den Standort-Produktstammdaten hinterlegte nicht entnehmbare Menge) und die Was-wenn-Bedarfswerte. Die Planungsmappe enthält eine Funktion zur Berechnung dieser Werte.

Objekthierarchie-Steuerung für hierarchische Auswahl

APO/TSW ermöglicht Ihnen das Ansteuern und die Auswahl von bestehenden und neuen Lokationstypen wie Terminal oder geographisches Gebiet in der Supply-Chain-Model-Hierarchie (Modell der logistischen Kette) innerhalb des SPW-Shufflers. Sie haben außerdem die Möglichkeit, innerhalb von Produkthierarchien zu navigieren und zu selektieren.

SD-Kontraktnummern als beschreibende Merkmale in DP und SNP

In früheren Versionen konnten nur Produkt- und Lokationsmerkmale aus der Absatzplanung (DP) an SNP und die Produktions- und Feinplanung (PP/DS) übergeben werden. Ab diesem Release ist es möglich, beschreibende Merkmale für die Verwendung in Anwendungen zu definieren, die den Auftrags-LiveCache einsetzen. Diese Merkmale erlauben eine genauere Planung in mehreren Anwendungen. Das neue Merkmal wirkt sich auf folgende Funktionen aus:

  • Absatzplanung
  • Übergabe von restriktionsfreiem Bedarf aus der Absatzplanung (DP) an den Auftrags-LiveCache
Bei diesem Vorgang werden die beschreibenden Merkmale mit ihren Werten aus der Absatzplanung an den Auftrags-LiveCache übergeben. Hierdurch können Sie Daten auf jeder Merkmalstufe freigeben. Beachten Sie, daß beschreibende Merkmale dann nur zu unabhängigen Bedarfen hinzugefügt werden.
  • Freigabe von restriktionsbasierter Prognose aus dem Auftrags-LiveCache an die Absatzplanung
Dieser Prozeß erkennt die dem Auftrags-LiveCache zugewiesenen Merkmale und übergibt die restriktionsbasierte Prognose wieder mit denselben Merkmalen an die Absatzplanung.

Erweiterte Funktionen der Transport- und Fahrzeugplanung (TPVS)

  • Tatsächliche Fahrzeuge und Platzhalter
Im Bereich der manuellen TPVS-Planung können Sie Fahrzeuge nach der Zuweisung von Aufträgen zu geplanten Transporten noch ändern. Sie haben die Möglichkeit, in den Ressourcen-Stammdaten Fahrzeug-Platzhalter zu definieren, die Sie zu Beginn der Planung verwenden können, bevor Sie ein tatsächliches Fahrzeug auswählen. Wenn Sie ein "echtes" Fahrzeug wählen, ersetzen Sie den Platzhalter damit.
  • Planung auf Terminalebene
Bei der Einplanung von Aufträgen in Transporten oder Planungsbelegen ersetzen Sie wirkliche Lokationen mit in der Lokations-Hierarchie definierten zugeordneten Terminals. Diese Terminals erscheinen auch in den TPVS-Planungstabellen und dienen zur Definition von Transportrouten-Abschnitten.
  • Gruppierung von Aufträgen zur Unterstützung der Abgrenzung von Tickets
Im Bereich der TPVS-Transportplanung können Sie Aufträge zusammenfassen, um im R/3-System Kombitickets für mehrere Aufträge zu verwenden. Dieses Ticket wird anschließend entsprechend den in den Aufträgen gepflegten Daten abgegrenzt.
  • Zuordnung von Aufträgen zu Transporten bleibt bei Auftragsänderungen in R/3 bestehen
Wenn Auftragsdaten wie z. B. Mengen oder Termine geändert werden, bleiben die Aufträge Teil des Transports; Sie machen den Transport ungültig, um den Planer darauf aufmerksam zu machen, daß der Transport sich geändert hat.
  • APO-R/3-Schnittstelle für Oil-Planungsbelege
Sie können außerdem Daten aus einem TPVS-Transport an TSW-Planungsbelege übergeben, um bei der Meldung über physische Ereignisse, die eingetreten sind, die Ausführung bestimmter Prozesse zu veranlassen. Bei der TPVS-Planung können Sie zusätzliche Planungsbelegdaten pflegen.

Hinweis: Die oben aufgeführten Möglichkeiten der Navigation und Auswahl sowie die TPVS-Funktionen sind verfügbar, wenn Sie das TSW-Kennzeichen im Customizing aktivieren. Hierzu wählen Sie im Customizing den Pfad SAP Advanced Planner and Optimizer (SAP APO) >> Transportplanung/Vehicle Scheduling (TP/VS) > > Trader's and Scheduler's Workbench (TSW) >> TSW und seine Unterkomponenten aktivieren.

Auswirkungen auf den Datenbestand

Auswirkungen auf die Datenübernahme

Auswirkungen auf die Systemverwaltung

Auswirkungen auf das Customizing

Weitere Informationen






rdisp/max_wprun_time - Maximum work process run time   BAL Application Log Documentation  
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Length: 7302 Date: 20240415 Time: 012618     sap01-206 ( 140 ms )